Hietzinger Friedhof

Er ist berühmt für seine Empire- und Biedermeiergräber und die prunkvollen Mausoleen, die ihm den Ruf eines Wiener »Nobelfriedhofs« eingebracht haben.

Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
Hietzinger Friedhof @ Wehr & Wehr OG
previous arrow
next arrow
Slider

Die Hietzinger Toten mussten ursprünglich in Penzing begraben werden. Ein erster eigener Friedhof befand sich – vielleicht bereits seit dem 17. Jahrhundert – nahe der Hietzinger Pfarrkirche. Der neue Friedhof wurde 1787 geweiht und musste in den 200 Jahren seines Bestehens mehrfach erweitert werden.

Tatsächlich ist ein Spaziergang durch den auf sanft ansteigenden Terrassen errichteten Friedhof wie ein Streifzug durch die österreichische Geschichte. Die Reihe der hier begrabenen Berühmtheiten ist sehr lang: z.B. Johann Aman, Hofarchitekt und Erbauer des »Theater an der Wien«; oder Franz Grillparzer; Johann Malfatti, der Arzt Ludwig van Beethovens; Fanny Elßler, die Tänzerin, der ganz Wien zu Füßen lag; Otto Wagner, der geniale Städtebauer und Jugendstilarchitekt; Gustav Klimt und Kolo Moser, die Jugendstilkünstler; Engelbert Dollfuß, der Bundeskanzler des Ständestaates; Katharina Schratt, die Seelenfreundin Kaiser Franz Josephs; uvm.