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HOFTAFEL- & SILBERKAMMER

KAISERLICHE TAFELKULTUR

Die Silberkammer beherbergt eine einzigartige Sammlung an Objekten, die für den Betrieb des kaiserlichen Haushalts von großer Wichtigkeit waren, und bietet einen unvergleichlichen Einblick in die Tafelkultur des österreichischen Hofs.

Die ehemalige Hofsilber- und Tafelkammer geht auf eine Einrichtung aus dem 16. Jahrhundert zurück, als Kaiser Ferdinand I. einen Silberkämmerer ernannte, der Silber, Tafelzeug, Brot und Obst verwalten sollte und dem drei Silberdiener und zwei Gehilfen zur Seite stehen sollten. Im Laufe der Zeit erlangte die Silberkammer immer mehr an Bedeutung, ihre Aufgaben mussten auf mehrere Unterabteilungen aufgeteilt werden: in den Hofzehrgaden, die Hofküche, die Hofzuckerbäckerei, den Hofkeller, die Hofsilber- und Tafelkammer, die Hofwäschekammer, die Hoflichtkammer und das Hofholz- und Kohlenmagazin.

Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde der Hofhaushalt aufgelöst und die Bestände gingen in den Besitz der Republik Österreich über. Vieles wurde verkauft, der Großteil aber verblieb in der Hofsilber- und Tafelkammer, wo heute ca. 7.000 der insgesamt 150.000 Sammlungsstücke gezeigt werden.

Dauer: nach Wunsch. Eintrittsgelder sind nicht inkludiert.

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