Kaiserappartements & Sisi-Museum

Im Sisi-Museum wird Anhand von Elisabeths zahlreichen persönlichen Gegenständen die wahre Persönlichkeit der vielfach missverstandenen Kaiserin vorgestellt. In den Kaiserappartements können die ehemaligen Wohnräume des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.

© SKB/Lois Lammerhuber
© SKB/Edgar Knaack
© SKB/Wilfried Gredler
© SKB/Johannes Wagner
© SKB/Johannes Wagner
© SKB/Edgar Knaack
© SKB/Lois Lammerhuber
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Kaiserin Elisabeth von Österreich ist heute das populärste Mitglied der kaiserlich-königlichen Familie überhaupt. Zu ihren Lebzeiten mehr ignoriert als kritisiert begann die Verbreitung ihres Mythos‘ kurz nach ihrem tragischen Tod im Jahr 1898. Ihr trauernder Gatte Kaiser Franz Joseph I. hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, in dem er seinen Gästen bei der Verabschiedung eine kleine Sisi-Biskuitstatuette zum Geschenk machte.

Sisis Schönheits- und Schlankheitswahn, ihr Hang zur Unabhängigkeit, ihre Abneigung zum höfischen Leben, ihre offenkundig unglückliche Ehe und ihre ständige Abwesenheit durch ihre langen Privatreisen waren nicht gerade Seiten, die an einer österreichischen Kaiserin gerne gesehen waren. Deshalb begann man nach ihrem Tod ein Bild von ihr zu zeichnen, das nur bedingt mit ihrer tatsächlichen Persönlichkeit übereinstimmte. Die weltweit erschienene »Sissi«-Filmtrilogie mit Romy Schneider aus den 1950er Jahren rundete diesen Mythos dann schlussendlich gekonnt ab: den der jungen, schönen, entzückenden Kaiserin, die die Herzen aller im Sturm eroberte.