Die Wiener Karlskirche

Die imposante Barockkirche wurde ab 1716 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut und 1739 von seinem Sohn Joseph Emanuel vollendet.

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Der Bau erfolgte auf Grund eines Gelübdes von Kaiser Karl VI. während einer Pestepidemie. Geweiht ist die Kirche dem Namenspatron des Habsburgerkaisers, dem Hl. Karl Borromäus: Das kleine Museo Borromeo in der Kirche stellt unter anderem Reisekleider des Mailänder Bischofs aus.

Der von Fischer von Erlach entworfene Hochaltar erstrahlt nach seiner Renovierung wieder in vollem Glanz. Die üppigen Kuppelfresken von Johannes Michael Rottmayr umfassen 1250 m² Farbenpracht und zeigen die Glorie des Hl. Karl Borromäus. Ein Panoramalift bringt Besucher auf eine Plattform in 32,5 Metern Höhe, wo man die Fresken aus nächster Nähe betrachten kann. Der Blick in den Kirchenraum von oben ist atemberaubend.

Tipps für Musikfreunde: In der Karlskirche erklingen regelmäßig Kirchenkonzerte (Mozarts Requiem, Vivaldis Vier Jahreszeiten). In der Adventzeit erfüllt stimmungsvoller Gospelgesang den Sakralbau.