Die Geistliche und Weltliche Schatzkammer

Die Schatzkammer wird zu Recht die Wiege der kaiserlichen Sammlungen genannt, geht sie doch auf den mittelalterlichen Familienschatz der Habsburger zurück.

© Kunsthistorisches Museum Wien
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In ihr sind diejenigen Objekte zu finden, die die höchste dynastische oder religiöse Bedeutung hatten. Sie ist daher in eine Geistliche und eine Weltliche Schatzkammer gegliedert. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art.

Die Weltliche Schatzkammer bietet einen faszinierenden Überblick über mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte. Hier befindet sich der wichtigste Kronschatz des Mittelalters: die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs mit der Reichskrone aus dem Jahre 962. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Krone Kaiser Rudolfs II., die später zur Österreichischen Kaiserkrone wurde, sowie der Messornat und andere kostbare Objekte des Ordens vom Goldenen Vlies.

Wertvollste Juwelen, darunter einer der größten Smaragde der Welt und zwei Objekte, die in früheren Jahrhunderten als so einzigartig galten, dass man sie zu »unveräußerlichen Erbstücken des Hauses Österreich« erklärte: eine spätantike Achatschale, die als der sagenumwobene Heilige Gral galt und ein gigantischer Narwahlzahn, den man für das Horn eines Einhorns hielt.

Die Geistliche Schatzkammer bietet einen einzigartigen Rundgang durch die Epochen der Kunst, Religion und Frömmigkeit der Habsburger. Die Objekte erzählen vom habsburgischen Katholizismus zur Zeit der Gegenreformation und von nachbarocker Herrscherfrömmigkeit.